Bildung heißt Zukunft
Im Landkreis Roth hat Bildung Vorfahrt. Von ihr hängt eine gute Zukunft unserer Kinder ab, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.
Bildung ist der Schlüssel für eine gesunde Wirtschaft und für soziale Gerechtigkeit. Bildungsinvestitionen sind teuer. Noch teurer ist es, nicht in Bildung zu investieren. "Reparatur-Kosten", z.B. im Bereich der Jugendhilfe, sind erheblich teurer.
Die Schulen bleiben Investitionsschwerpunkt. Der Löwenanteil ist in den vergangenen Jahren in die Sanierung bzw. Erweiterung oder Neubau von Schulen und Schulturnhallen geflossen.
Mit dem Bau des lang ersehnten Gymnasiums in Wendelstein oder des Berufskraftfahrerzentrums an der Berufsschule Roth wird die schulische Infrastruktur erheblich verbessert.
Bildung bleibt einer meiner wesentlichen Schwerpunkte.
Wann beginnt Bildung?
Natürlich nicht erst mit Schulbeginn. Gute Angebote in der vorschulischen Erziehung von Kindern helfen nicht nur Alleinerziehenden, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. Sie fördern v.a. Kinder in einer Phase, in der sie "platzen vor Neugierde" auf das Leben und das Lernen. Das muss genutzt werden.
Vernünftige Ganztagsangebote in Krippen, Horten und Schulen sind ein wichtiger Beitrag. Da, wo der Landkreis bestimmen kann, wird das forciert.
Ich danke allen Initiativen vor Ort, die durch entsprechende Angebote die Vielfalt in der Betreuung und Förderung bereichern, und unterstütze sie gern, wo ich kann.
Grundsteinlegung für das Gymnasium Wendelstein -
nach über 30jährigem "Kampf": grünes Licht für die attraktive und lebendige Schule
Schule als Lebensraum
Lohn für vorausschauende Politik und Ausdauer
Das größte Bauvorhaben in der jüngeren Geschichte unseres Landkreises wächst: Die Arbeiten am Gymnasium Wendelstein laufen auf Hochtouren. Zum Schuljahr 2012/13 können es die Schülerinnen und Schüler in Betrieb nehmen. Ein ambitionierter Zeitrahmen. Ich bin sicher: gemeinsam wird es uns gelingen. Vorläuferklassen sind bereits gebildet.
Keine Frage: Die beiden Gymnasien in Hilpoltstein und in Roth sind sehr gut ausgestattet und auch gut frequentiert. Ein drittes Gymnasium wird dem Landkreis aber sehr gut tun und als weicher Standortfaktor eine Entscheidungshilfe für viele Familien sein.
Alleinstellungsmerkmal in der Region
Mit dem wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium erhält der Landkreis ein neues Alleinstellungsmerkmal in der Region. Eine weitere Vorreiterrolle in Sachen Bildung: Dieses Gymnasium wird als eines der ersten Gymnasien bayernweit als Ganztagesschule starten.
Förderzentrum Roth
Vorbildlich: Ort zum Lehren, Lernen und Leben
schule und wirtschaft
Der Kreistag hat sich bereits im letzten Jahr entschieden, eine Lücke im Bildungsangebot zu schließen: mit einer Wirtschaftsschule in Greding sollte das schulische Angebot im südlichen Landkreis und darüber hinaus gestärkt werden. Kooperationspartner dafür waren die Berufsschule Eichstätt und der Mittelschulverbund Altmühl-Jura. Diesen Vorstoß hat das Kultusministerium unverständlicher Weise vorerst gestoppt.
Der Bedarf einer solchen Schule ist aber eindeutig. Deshalb hat der Landkreis die Sache in die Hand genommen. Sollte es tatsächlich keine Genehmigung geben, werden wir eine kommunale Wirtschaftsschule verfolgen.
Berufsorientierung
Angestoßen von der Unternehmerfabrik, haben wir vor zwei Jahren den Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT für den Landkreis Roth und die Stadt Schwabach wiederbelebt. Alles dreht sich um die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler und eine enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen und der Berufsschule.
Erfolgsversprechend schon allein deshalb, weil die Unternehmen auf Talente aus unserer Region angewiesen sind und die Schülerinnen und Schüler ihre Stärken, Vorlieben und Begabungen in verschiedenen zielgerichteten Praktika ausprobieren können, unabhängig von den Noten. Eine sehr gute Initiative zur Vorbereitung auf die Ausbildung!
Unser Nachwuchs
Die Auszubildenden im Landratsamt sind gut gerüstet und die Garantie für eine bürgerfreundliche Verwaltung
Jugendliche brauchen eine Chance
Ich bin überzeugt: möglichst alle jungen Menschen brauchen eine Chance für ihre berufliche Entwicklung. Deshalb ist ein Ausbildungsplatz nach ihrer Schulzeit so wichtig.
Auch wenn der Groschen bei der einen oder dem anderen etwas später fällt: die Jugendlichen sind besser als ihr Ruf.
Ausbildung bietet Perspektiven
Der demographische Wandel stellt die Betriebe vor große Herausforderungen. Wer ausbildet, investiert in zweierlei Hinsicht: in die Zukunft seines Unternehmens und in die Zukunft junger Menschen. Ich bin allen Betrieben dankbar, die jungen Menschen einen Ausbildungsplatz geben, manchmal auch, obwohl der erste Eindruck und das Zeugnis nicht überzeugend wirken.
Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Wirtschaft spielt eine ganz wesentliche Rolle. Wir sind dabei, diese nachhaltig zu stärken.
